
Janine
hatte sich mal wieder beruflich neu orientiert und der
zigste Umzug der erst 28-jährigen stand an. Da
es diesmal recht weit weg ging und sie mittlerweile
sehr gut verdiente, hatte sie sich entschlossen, ein
Umzugsunternehmen zu beauftragen. So musste sie nicht
wieder bei ihren Freunden betteln, die schon mit den
Augen rollten, wenn sie wieder von Umzug sprach.
Der Inhaber der Firma war vor einigen Wochen bei ihr
gewesen und hatte ihre Möbel und ihren Hausrat
gesichtet, um Aufwand und Ladekapazität zu ermitteln.
Es war komisch, aber schon nächtelang drehten sich
ihre teilweise recht wüsten sexuellen Träume
um muskelbepackte Möbelpacker. Merhmals musste
sie sich morgens selbst Erleichterung beschaffen, weil
sie die Träume wieder derart erregt hatten, dass
sie ihrem Tagesgeschäft sonst nicht hätte
nachgehen können.
Dabei träumte sie nicht von knackigen Jünglingen
um die 20, sondern mehr von wettergegerbten, derben
Männern in den Vierzigern, mit der gewissen Lebenserfahrung.
Die hatte sie nämlich in den letzten Jahren durchaus
schätzen gelernt. Reifere Männer

waren
einfach die besseren Liebhaber, da gab es für sie
keine andere Meinung. Schon mit zarten 16 hatte sie
sich immer so ausstaffiert, dass sie viel älter
aussah, als sie war und hatte sich in der Disco bemüht,
die Jungs von Anfang 20 aufzugabeln - es war ihr meist
auch gelungen. Nur ein oder zwei Affairen hatte sie
mit jüngeren Männern gehabt. Aber die hatten
sie sexuell nicht wirklich weiter gebracht.
Als es pünktlich um acht klingelte, drückte
sie den Türöffner und wartete, bis die angekündigten
drei Männer oben waren. Als der erste den Treppenabsatz
erreichte, glaubte sie ihren Augen nicht zu trauen.
Ein braungebrannter Mittvierziger, der aussah, als würde
er täglich einen halben Wald abholzen mit einem
gepflegten Fünf-Tage-Bart und mittellangen Haaren.
Er war nicht schön, aber sein ganzes Erscheinungsbild
ließ ihn ihr sämtliche Saiten anklingen,
die schrien: SEX!